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Philipp Groß |
Mit einer 11 zu 29 Niederlage kehren die Regionalligaringer
der KG Vorpommern vom Auswärtskampf aus Zöblitz zurück.
Sicherlich hatten sich im Vorfeld auf Grund der
Tabellensituation einige Nordlichter Chancen auf den ersten
Auswärtspunkt errechnet, die starben aber schon nach den
ersten 5 Kämpfen. Einigen Sportlern scheint das Niveau in
dieser Liga noch nicht sichtlich bewusst geworden zu sein.
Da werden leider Kämpfe zu hoch verloren, die bei besserer
Konzentration sicher gleichwertig gestaltet werden könnten.
Vor allem die zu schnellen Schulterniederlagen oder zu hohen
Punktniederlagen von Artur Bremer (55 kg), Tom Zymara (60
kg/griechisch-römisch), André Krenzichhorst (66
kg/Freistil), Ceven Matthes (74 kg/Freistil) und Clint
Matthes (96 kg/Freistil) hätten vermieden werden müssen. Sie
fanden einfach nicht die Mittel, um mehr zu erreichen.
Sicherlich spielte auch die Aufregung vor dem tollen
Publikum der Zöblitzer eine nicht zu unterschätzende Rolle,
da hatten die Sachsen wirklich einen tollen Trumpf in der
Hinterhand. Dabei warten die Ringer des RTV Zöblitz seit 2
Jahren auf einen Heimsieg. Aber es gab auch Lichtblicke bei
den Vorpommern. Sicherlich aus Respekt hatte Robert Zymara
(84 kg/gr.-röm.) erst gar keinen Gegner bekommen, Philipp
Groß (120 kg/gr.-röm.) nimmt Senioren-WM-Starter Jiri Zak
immerhin eine Runde ab, auch Oldie Igor Kasarinow (74 kg/gr.-röm.)
gewinnt eine Runde. Unglücklich die 2 zu 3 Niederlage für
Peter Groß (74 kg/Freistil). Eigentlich hatte der
Greifswalder seinen Kontrahenten Christoph Köhn schon sicher
geschultert, aber der Kampfrichter sah das anders, und so
konnte der Zöblitzer das Blatt noch wenden. Es bleibt aber
auch wieder die positive Überraschung der Saison und die
heißt Dimitri Streib (66 kg/gr.-röm.). Clever wie eine Alter
gewinnt der 16jährige mit 3 zu 0 gegen Stefan Saul. 0:3,
1:3, 1:3. Dabei musste der Zöblitzer sich vor allem im Boden
geschlagen geben. Der Torgelower damit mit Sieg Nummer 3 in
der laufenden Saison. Sein Bruder Waldemar legte nach und
gewann seinen Kampf in der 1.Bundesliga gegen die Türken aus
Berlin.
Jetzt erwartet man zum nächsten Heimkampf in Greifswald den
1.Luckenwalder SC.
Uwe Bremer
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