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Bei einem
Internationalen Turnier in
Litauen ließ der Greifswalder
Ringerverein sechs Sportler
antreten. Um Sprachbarrieren zu
überwinden wurde die kleine
Delegation von Igor Kasarinow,
einem erfahrenen Ringkämpfer der
Männermannschaft des
Greifswalder Ringervereins,
begleitet. Auch Matthias
Pfeiffer, Trainer beim SAV
Torgelow, war zur Unterstützung
der jungen Sportler dabei. In
Anyksciai präsentierten sich 167
Athleten aus 10 Ländern.
Deutschland war neben dem
Greifswalder Ringerverein auch
durch Ringkämpfer aus
Frankfurt/Oder vertreten. |
Für
Alexander Kasarinow (63 kg) und Tom Zymara
(76 kg) war wegen des international üblichen
KO-Systems schon nach dem ersten Kampf das
Turnier vorüber. Sie unterlagen trotz großer
Anstrengungen ihren Gegnern und Trainer
Manfred Groß hofft, dass sie in Auswertung
dieser Kämpfe die Notwendigkeit der
Gewichtsoptimierung erkennen. Ähnlich
erfolglos verlief der Wettkampf bei den
Kadetten für Robert Haufe (76 kg) und Steven
Rese (50 kg), der allerdings zum jüngsten
Jahrgang seiner Altersklasse zählte. Sie
hielten eisern dagegen, aber es gelang ihnen
nach der ersten Niederlage auch in der
Hoffnungsrunde nicht zu punkten.
Bravourös meisterte dagegen wieder einmal
Greifswalds Hoffnungsträger Christoph Jarmer
(45 kg) in der Jugend C die hohen
Anforderungen dieses internationalen
Kräftemessens. Seine Gegner der drei
Vorrundenkämpfe bezwang er souverän und
demonstrierte dabei anschaulich sein
technisches Können im griech.-röm Kampfstil.
Im Großen Finale gab er zwar die erste Runde
ab, riss aber in der zweiten Runde das
Runder wieder an sich und schulterte seinen
Gegner konsequent. Verdient also Gold für
Christoph Jarmer. Auch Eric Uteß (29 kg)
holte sich, obwohl jüngster seiner
Altersklasse, mit 3 Siegen bei einer
Niederlage eine Medaille und konnte sich
über Silber freuen.
Nun steigt der Greifswalder Ringerverein in
die Vorbereitungen zum traditionellen
internationalen Boddenpokal ein. Schon jetzt
liegen für diesen Sportevent am 20. Juni in
der Mehrzweckhalle des Schönwaldecenters
Anmeldungen aus Finnland, Dänemark,
Tschechien, Polen, Litauen und Weißrussland
vor.
Ute Marbach

