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Es war der versprochene spannende Spitzenkampf in der
Ringeroberliga Nord-Ost, der am Ende mit 22 zu 18 für den SV
Luftfahrt Berlin II endete. Zum Rückrundenkampf standen sich
der ungeschlagene Tabellenführer und der bis dahin Zweite,
die Kampfgemeinschaft Vorpommern, gegenüber. Die Kämpfer aus
Greifswald und Torgelow stehen auf Grund des
Stilartenwechsels in der Rückrunde immer etwas besser und so
hoffte man eventuell auf einen knappen Sieg. Endlich konnte
auch Torgelows größtes Talent, der Kadetten-EM 10. und
Deutscher Doppelmeister des Jahres 2008, Alexander
Grebensikov, mit ins Geschehen eingreifen, im Vorfeld hatte
er leider noch nicht das vorgeschriebene Mindestgewicht von
50 kg und zudem verletzte er sich vor einigen Wochen. Sein
erster Einsatz verlief allerdings nicht nach seinem
Geschmack, denn der Kontrahent stellte keinen Gegner in der
55 kg-Klasse, so dass die Punkte kampflos an Alexander
gingen. Auch in der 84 kg-Klasse im griechisch-römischen
Stil blieben die Berliner ohne Kämpfer, aber in diesen
beiden Kategorien hätten sie wohl auch mit Kämpfern Punkte
gelassen. Der Rest der Luftfahrter Ringer war natürlich für
ihre Qualitäten bekannt. Am Ende gewannen die Vorpommern und
Berliner jeweils wieder 5 ihrer Duelle, wobei für die Ringer
aus Greifswald und Torgelow die Siege erneut zu niedrig und
die Niederlagen einfach zu hoch waren. Jörn Dallgass (60
kg), Alexander Kasarinow (66 kg) Evgenij Titovski (66 kg)
und Stefan Rengert mussten gegen ihre starken Kontrahenten
jeweils die Punkthöchstzahl abgeben. Mit jeweils 4 Punkten
in diesen Duellen hatten die Hauptstädter natürlich ein
kräftiges Polster. Lediglich Dimitri Streib (74 kg) schaffte
es, nur eine Punktniederlage abzugeben. Siege für die
Vorpommern holte neben Grebensikov
mit einer starken kämpferischen
und taktischen Leistung
noch Ceven Matthes (84 kg). Und auch Philipp Groß (96 kg)
konnte eindeutig punkten. Einen schwer erkämpften 3 zu 2
Rundensieg gab es dann noch für Peter Groß (74 kg), der mit
Arne Stolt einen alten Bekannten aus Stralsund zum Gegner
hatte. Zunächst musste er zwei Runden knapp abgeben, aber
dann wendete er mit 3 Rundensiegen das Blatt noch zu seinen
Gunsten. Die Ringer der KG Vorpommern stehen jetzt vor ihren
letzten beiden Duellen. Am kommenden Sonnabend (22.11.) geht
es zum TRV nach Berlin, am 06.12. hat man dann beim letzten
Heimkampf die KG Berolina/Preußen Berlin zu Gast in
Torgelow.
Uwe Bremer |