Der Greifswalder Ringerverein steigt am kommenden Wochenende wieder ins
Kampfgeschehen der Oberliga Nord Ost ein. Im Sportzentrum der Ringer in der
Krullstraße werden sich die jungen Männer am Sonnabend pünktlich um 19:00 Uhr
der 3. Mannschaft des SV Luftfahrt Berlin stellen.
Allerdings treten die Greifswalder und Torgelower Mattenkämpfer nicht mehr als
KG Vorpommern an. Hier hat es Veränderungen gegeben. In diesem Jahr haben sich
die beiden vorpommerschen Vereine mit dem PSV Rostock und dem SV Warnemünde
arrangiert und starten nun als Kampfgemeinschaft Rostock/Warnemünde/Vorpommern.
Da Rostock auch in der 2. Bundesliga aktiv ist, blieb diese Liaison natürlich
nicht ohne Folgen für den Personalkader. Alexander Grebensikov, Peter Groß,
Alexander Kasarinow, Evgenij Titovski, Dimitri Streib und Philipp Groß werden in
erster Linie in der Bundesligamannschaft zum Einsatz kommen. In der Oberliga
muss man auf Steven Rese, Jörn Dallgas, Jonas Moritz von Glasenapp, Alexander
Päplow, Igor Kasarinow, André Krenzichhorst, Tom Zymara, Ceven Matthes, Robert
Zymara und Stefan Rengert bauen. Christoph Jarmer, Alexander Adam, David Rumrich
und Hans Moritz geben als Neue im Team ihr Ligadebüt.
Leider ist die Oberliga Nord Ost auf vier Mannschaften geschrumpft. Neben der KG
Rostock/Warnemünde/Vorpommern und dem SV Luftfahrt Berlin mischen hier nur noch
der RV Lübtheen und RC Germania Potsdam mit.
Leicht wird es am Sonnabend für die Greifswalder nicht, denn einige
Punktgaranten stehen wegen des gleichzeitigen Bundesligakampfes gegen TuS Jena
nicht zur Verfügung. Und mit dem SV Luftfahrt Berlin trifft man auch noch auf
den Vorjahressieger in der Oberliga. Dennoch verspricht der für die Oberliga
Verantwortliche Christoph Schultz einen spannenden Sportabend. Zu wünschen wäre,
dass das Oberligateam erfolgreicher als die 1. Mannschaft der KG auftritt, denn
die kann in der laufenden Saison bisher noch keinen Sieg in der 2. Bundesliga
vorweisen.
Ute Marbach
